For sardines space is no problem

Även om det aldrig varit min dröm så kan jag inse att det säkerligen är mäktigt att färdas i rymden. Om något så känns det konstigt att veta att man aldrig kommer att göra det. Ett fåtal människor är dock kallade, Christer Fugelsang är som bekant en av dem.
The Movements har till hans ära gjort en temaskiva som låter Deep Purple och Jane's Addiction möter svensk folkmusik, sprinklat med diverse elektroniska kryddor. En riktigt härlig resa faktiskt. Inte bättre than the real thing gissar jag, men For sardines space is no problem kan man ju å andra sidan återvända till hur många gånger som helst. Vilket jag gärna gör.

4/5
Gary Landström / Groove

www.groove.se


Ox Fanzine
www.ox-fanzine.de


The Movements have puzzled and intrigued these pages. Their latest release, 'For Sardines Space Is No Problem' is a journey into some seriously heavy cosmic rock. To say that this new album may be aimed at hairy men is something of an understatement. Put this on in front of a lady who you've just got back to your house and she'll neck her coffee in a second flat, scorching her throat, just to get out of the area as fast as she can.

Yessir, this is prog-krautrock to skin up to and trip along some fantastic voyage in your mind, maaan.

From the nonsense title, right down to the small essay in the album cover about Christer Fuglesang, the first Swede in space, to the long drawn out relentless krautrock, to the freaky Europrog, this LP is all about the beard and the vibe.

In places, it shares a mood with Pink Floyd's 'Meddle' LP, with those kinda cold-eyed comedown vocals through a Leslie cab... in other places, sounds like Neu! or Can in languid mode. Then there's 'Mother, Some Day I'm Going To Be An Astronaut' which is a 3000mph bug-eyed, acid casualty freak-out jam session, complete with ambulance and blissed-out end-sequence in the ward.

Review this LP is nigh-on impossible... suffice to say... if you dig European prog, especially from around Germany, you'll love this shit. I did. I've got a beard.

[MG] / Electric Roullette
www.electricroulette.com


Die kosmische Orgel ertönt und hinterlässt eine Stimmung, die man sonst nur in Sciencefiction Filmen der 60er kennt. Wo Leute mit ihrem zusammengeflickten Raumgleiter auf einem staubigen Planeten landen und die Gegend erkunden ("A birth under the nothern sky"). Diese Leute sollen dann wohl die Eltern von Christer Fuglesangs darstellen. Christer war der erste Skandinavier im Weltall. Dieses Album ist ihm gewidmet und erzählt sein Leben. Nach seiner Geburt wächst er auf irgendeinem Wüstenplaneten á la Luke Skywalker auf. Eines Tages steht sein Beschluss dann fest: "Mother, someday I'm gooing to be an Astronaut." Die Movements Teilen uns diese Botschaft auf blubbernde Space Rock Weise mit. Virtuose Soli rauschen mit x facher Geschwindigkeit durchs All. "In the footsteps of Gagarin" erleben wir seine Ausbildungszeit mit. Christer erhielt eine Ausbildung am Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum und im Europäischen Astronautenzentrum und ist damit Kosmonaut und Astronaut zugleich. Leider konnte er von all dem bis 2006 noch keinen praktischen Nutzen ziehen. Daher Track 4 "Trapped on Earth". "Go now my friend (out into Space)!" Da rauscht er dahin! Der Titel wirkt etwas stoned. Jetzt kommt etwas sehr ungewöhnliches: Folkige Flöte mischt sich mit Space Rock. Das ist wirklich klasse! Eroc hat natürlich auch wieder seine Finger mit im Spiel. Er war fürs mastern zuständig. Das Album ist der Band wirklich gelungen und mit dem "Qualitätssiegel" Sulatron Records versehen worden

9/10
Frenzy & Distortion

www.frenzy-distortion.de


Inspiriert durch den schwedischen Astronauten Christer Fuglesang, bis zum ersten Raumflug 2006 bekannt als »der Astronaut, der es niemals schafft ins All zu kommen« und die Größen des Space-Rock-Genres der 70er Jahre, begannen The Movements um David Henriksson ein Konzeptalbum zu schreiben. Das Ergebnis »FOR SARDINES SPACE IS NO PROBLEM«, angeblich das Motto der Ausbildungsgruppe Fuglesangs bei der NASA, nahm der Raumfahrer im August diesen Jahres tatsächlich mit an Bord der Discovery.

Musikalisch ist das Werk, wie schon angedeutet, eine kosmische Mixtur aus psychedelischen Klängen und schrägen Krachausbrüchen. Neben den fünf eigentlichen Bandmitgliedern toben sich weitere sieben Musiker an Geige, Gitarre, Flöte, Synthesizer, Klarinette, Saxophon und Mikro aus. Gefällige Harmonien, wie in »Trapped On Earth« schmeicheln den Ohren nur selten, stattdessen blubbern Synthies, wabern Gitarren mit Wah Wah-Effekten durch den Äther, eine dominante Farfisa-Orgel pulsiert, ergänzt durch seltenen, verzerrten Gesang, Sprach-Samples und den einen oder anderen Chor. Gegen Schluss verpasst das Quintett »The Grasp Of The Kings' Hand Is Not Enough« sogar noch einen folkigen Anstrich. Wer eine etwas andere Dreiviertelstunde erleben möchte: Zugreifen!

Songqualität 4/6, Interpretation 5/6, Klang 5/6
Nat / Nordische Musik

www.nordische-musik.de


Grad erst vor ein paar Monaten kam das zweite, grandiose und wuchtige, mit leichter Psychedelik belegter aber insgesammt einfach ziemlich straighte und genau auf die Zwölf gehende Album The world, the flesh and the devil der Schweden The Movements auf den Markt, da legen sie wenige Monate später mit For Sardines Space is no Problem nach, aber auf völlig andere Art und Weise. Und in diesem Fall macht der Zusatz zum Bandnamen (Space Edition) mehr als Sinn.
Denn das songorientirte der eben genannten letzten Scheibe weicht auf Ihrem neuem Output einem verquerten, ausgeflippten aber dennoch auf Melodie setzendem Space und Psychedelikrock. Das Einleitungsstück "Birth under a northern Sky" ist dunkel, morbid und elektronisch kalt, am Ende setzen kinderschreie ein und diese leiten in den wilden psychedelischen Hummelflug Namens "Mother Some say I´am going to be an astronout". Hier flirren die Gitarren, surrt die Elektronik, Wurlitzer und / oder Mellotron Sounds fliegen einem um die Ohren, willkommen in Freak City. Gesprächsfetzen leiten in "In the Footsteps of Cacarin" über, dieser vom Bass angetriebene Brocken aus zischenden Sounds, spacig-rockig, aber zurück in den Hintergrund gefahrenen Gitarren, geführt vom unbeirrbaren Bass wird von ständig wiederholten Keyboardphrasen dominiert, die den Song und den Hörer schier in den Wahnsinn treiben können. Am Ende stonert es dann gewaltig!. "Trapped on Earth" besteht dann in erster Linie aus Akustikgitarren, Keyboardsprengseln, dem zu einem weiteren Instrument gemischten Satzgesang und der im Hintergrund wummernden und brummenden Elektronik. Zum Ende hin entwickelt sich das Stück dann in einen Stonerknaller mit einem einfach nur geil zu nennendem Keyboardsolo. In "That is the wrong bolt Christer, standby" wird eine andere Stärke dieses Spacerock Werkes sehr offen gezeigt, der Einsatz von Geräuschen und Stimmen bzw. Sounds. Zu dem Soundteppich aus in erster Linie akustischen Gitarren spielt sich ein kleines Hörspiel ab.
"Ministers of space" ist dann ein von Gitarren und störrischem Schlagzeug geführtes, aber durch die seltsamen Sounds von Keyboards, Flöten und Elektronik geformtes Stück Psych und Spacesoundtrack. Insbesondere die Flöte lässt einen an gute alte Spacerock Tage denken. Das abschließende "The grasp of the kings´ hand is not enough" kommt dann noch am ehesten an den Stil des Vorgängeralbums heran, besteht dieses doch aus weniger Sounds, und dafür mehr Rock und Mellotron.

Es ist unglaublich, wie Wandlungsfähig die Schweden sich mit diesem Album, das nur wenige Monate nach dem songorientiertem Vorgängerwerk erscheint, zeigen. Man glaubt es mit einer komplett anderen Band zu tun zu haben. Und trotzdem schaffen Sie es, zu begeistern und ein spannendes, mitreißendes Spacerock Monster abzuliefern, das genügend Referenzen an die Vergangenheit bietet, aber trotzdem modern genug ist, um nicht als bloße Kopie zu gelten!

Hut ab -und guten Flug!

18/20
Wolfgang Kabsch / Musik An Sich

www.musikansich.de